Welche Unterlagen Sie benötigen, kann Ihnen im Einzelfall nur die Ausländerbehörde sagen!

Erforderliche Unterlagen:

Ehegatten- und Familiennachzüge

Niederlassungserlaubnis

Studium

schnelle Übersicht benötigte Unterlagen

 

Ehegatten- und Familiennachzüge  

Vor der Einreise von ausländischen Ehegatten oder minderjährigen ledigen Kindern im Familiennachzug in das Bundesgebiet, müssen diese grundsätzlich bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung ihres Herkunftslandes eine Aufenthaltsgenehmigung in der Form des Visums zum Familiennachzug beantragen. Nähere Informationen zum Visumsverfahren finden Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes.

Im Rahmen dieses Visumsverfahrens und bei der Erteilung/Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis sind Nachweise zu den Lebensverhältnissen des im Bundesgebiet lebenden Angehörigen im Original vorzulegen.

Allgemeine Nachweise:

  • ausreichender Wohnraum
    (Mietvertrag bzw. Kaufvertrag mit Angabe der Quadratmeterzahl)
  • Höhe der monatlichen Kosten für die Wohnung
    - bei Mietwohnungen: Höhe der monatlichen Miete
    (aktuelle Bestätigung des Vermieters bzw. aktueller Kontoauszug)
    - bei Eigentumswohnungen: Höhe der monatlichen Belastungen
    (Zins +Tilgung, Höhe des Hausgeldes)
  • Sicherung des Lebensunterhaltes
    Arbeitnehmer: Arbeitsvertrag und Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate
    Selbständige/Freiberufler: aktueller Einkommenssteuerbescheid bzw. Gewinn- und
    Verlustrechnung des Steuerberaters (Gewinn nach Steuern)
  • Krankenversicherungsnachweis
  • biometrietaugliches Passfoto

Nachweise je nach Einzelfall:

Ehegattennachzug (§§ 27 - 30 AufenthG):

  • Original oder Ausfertigung der Heiratsurkunde
  • beglaubigte deutsche Übersetzung der Heiratsurkunde,
    sofern es sich nicht um eine internationale Urkunde handelt
  • ggf. Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk der früheren Ehe mit beglaubigter
    deutscher Übersetzung

Kindernachzug (§§ 27 - 29 und 32 AufenthG):

  • Original / Ausfertigung der Geburtsurkunde
  • beglaubigte deutsche Übersetzung der Geburtsurkunde,
    sofern es sich nicht um eine internationale Urkunde handelt.
  • ggf. Sorgerechtsbeschluß mit beglaubigter deutscher Übersetzung
  • ggf. Einwilligungserklärung des im Ausland lebenden geschiedenen Ehegatten
    zum Zuzug des Kindes.

Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Unterlagen erforderlich sein.
Soll der Nachzug zu einem deutschen Angehörigen erfolgen, entfallen die allgemeinen Nachweise.

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Niederlassungserlaubnis  

Voraussetzungen:

  • Besitz der Aufenthaltserlaubnis in der Regel seit 5 Jahren (deutschverheiratete und anerkannte Flüchtlinge 3 Jahre, humanitäre Aufenthalte 7 Jahre)
  • gültiger Nationalpass
  • 1 aktuelles biometrietaugliches Passfoto
  • ausreichender Wohnraum (Mietvertrag bzw. Kaufvertrag mit Angabe der Quadratmeterzahl)
  • Höhe der monatlichen Kosten für die Wohnung
    - bei Mietwohnungen: Höhe der monatlichen Miete (aktuelle Bestätigung des Vermieters bzw. aktueller Kontoauszug)
    - bei Eigentumswohnungen: Höhe der monatlichen Belastungen (Zins +Tilgung, Höhe des Hausgeldes)
  • Besitz der für eine dauernde Ausübung seiner Beschäftigung/ Erwerbstätigkeit erforderlichen Erlaubnisse
  • Sicherung des Lebensunterhaltes
    - Arbeitnehmer: Arbeitsvertrag und Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate
    - Selbständige/Freiberufler: aktueller Einkommenssteuerbescheid bzw. Gewinn- und Verlustrechnung des Steuerberaters (Gewinn nach Steuern)
  • Nachweis von Beitragsleistungen zur gesetzlichen Rentenkasse oder vergleichbare Aufwendungen für mindestens 60 Monate
  • Krankenversicherungsnachweis
  • ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (Nachweis in der Regel durch erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs)
  • Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet (Nachweis in der Regel durch erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs)
  • Gebühr 135,- € bis 250,- € (§ 44 AufenthV)

Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Unterlagen erforderlich sein.

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Studium  

Bei jeder Antragstellung auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis werden folgende Unterlagen benötigt:  

Ausreichende Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts stehen dann zur Verfügung, wenn sie dem
BAFöG-Höchstsatz entsprechen. Als Nachweis der gesicherten Finanzierung kommt insbesondere in Betracht:

  • Darlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern,

  • Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Sperrkonto in Deutschland (i.H. eines Jahresbetrages)

  • Hinterlegung einer jährlich zu erneuernden Bankbürgschaft bei einem Geldinstitut im Bundesgebiet (i.H. eines Jahresbetrages),

  • Stipendienbescheinigung eines deutschen Trägers oder einer in Deutschland anerkannten Förderorganisation 

  • Stipendium des Heimatlandes, wenn eine deutsche stipendiengebende Organisation die Vermittlung an die Hochschule übernommen hat,

  • Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG durch Dritte.

 

Hinweis:

Die hier aufgeführte Auflistung von Unterlagen ist grundsätzlich nicht abschließend.

Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein.