Aufenthaltsrecht für ausländische Studierende und Gastwissenschaftler

Änderung des Aufenthaltsgesetzes am 1. August 2012

Sie haben sich entschlossen, in der Bundesrepublik Deutschland zu studieren. Als Ausländerin/Ausländer benötigen Sie für Ihren Aufenthalt in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis.

Es kann sein, dass Sie für die Einreise ein
Visum benötigen!   Staatenliste zur Visumspflicht

Visumsfreie Einreise
Staatsangehörige der Staaten Schweiz, Andorra, Australien, Brasilien, El Salvador, Honduras, Israel, Japan, Kanada, Monaco, Neuseeland, Republik Korea, San Marino und der USA können zum Zwecke des Studiums visumsfrei einreisen. Sie müssen innerhalb von drei Monaten nach der Einreise eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.

Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten genießen Freizügigkeit und können ebenfalls visumsfrei einreisen.

Visumspflicht
Staatsangehörige aller anderen Staaten benötigen für die Einreise zum Zwecke des Studiums ein Visum. Sobald Sie Ihre Zulassung zum Studium bekommen haben, können Sie bei der/dem für Sie zuständige
deutschen Botschaft/Konsulat ein Visum zur Einreise nach Deutschland beantragen. Gleiches gilt für Studienbewerberinnen und -bewerber sowie Teilnahmeinteressierte an studienvorbereitenden Sprachkursen.

Reisen Sie keinesfalls mit einem Touristen- oder Besuchervisum nach Deutschland ein! Diese Visa können nicht in eine „Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken“ umgewandelt werden; Sie müssen in diesen Fällen in Ihr Heimatland zurückreisen, um dort das erforderliche Visum zu beantragen. Gleiches gilt für ein sog. Sprachkursvisum.


Das Bundesinnenministerium gibt eine Broschüre für Zuwanderer "Willkommen in Deutschland" heraus. Diese Broschüre bietet viele nützliche Tipps und Hinweise für Ihre ersten Wochen in Deutschland.

Sie erhalten in der Broschüre z. B. Informationen 

  • zum Wohnen 
  • über Arbeit und Beruf 
  • über Kinder und Familie 
  • über Schule und Studium und
  • über Gesundheit und Soziales
Sie können die Broschüre "Willkommen in Deutschland" über das Internet herunterladen.
Broschüre "Willkommen in Deutschland"

Ein Handbuch für Deutschland:
A Manual for Germany
Un manuel pour l’Allemagne
Un manual para Alemania

Германия для начинающих
Almanya İçin El Kitabı

 

Die folgenden Erläuterungen sollen Ihnen einen Überblick über die Bestimmungen des Aufenthaltsrechts geben. Es können zwischenzeitlich Änderungen eingetreten sein.

Sie ersetzen auch nicht eine persönliche Beratung durch die Ausländerbehörde.

 

Übersicht:

 

Allgemeine Pflichten

Meldepflicht  

Neben den Aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen gelten für Ausländer und Ausländerinnen in Deutschland auch die für Deutsche geltenden allgemeinen Meldepflichten nach den Meldegesetzen der einzelnen Bundesländer. Danach muss man sich grundsätzlich innerhalb einer Woche nach Bezug einer Wohnung bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. 

Gleiches gilt auch, wenn Sie eine andere Wohnung beziehen oder ins Ausland verziehen.



Lohnsteuerkarte

Wenn Sie neben dem Studium arbeiten, müssen Sie im Regelfall Ihrem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte vorlegen.

Ab dem Jahr 2010 wird keine Lohnsteuerkarte mehr versandt, sie wird ab dem Jahr 2012 durch das elektronische Verfahren ersetzt.
Die elektronische Lohnsteuerkarte
Informationen zur Lohnsteuerkarte

  

Fahrerlaubnis / Führerschein

Wer im Besitz einer ausländischen Fahrerlaubnis ist, darf nur sechs Monate nach der ersten Einreise in die Bundesrepublik Deutschland mit diesem Führerschein fahren.
                                               

 

 

Informationen für EU-Bürger einschließlich Island, Liechtenstein, Norwegen    

Personen aus diesen Ländern genießen Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union. Sie benötigen kein Visum, keinen Aufenthaltstitel und auch keine Arbeitsgenehmigung.

EU-Bürger und Staatsbürger aus Island, Liechtenstein und Norwegen (EWR-Staaten) müssen sich nach der Einreise bei der Meldebehörde innerhalb von drei Monaten anmelden und Angaben zum Aufenthaltszweck machen.

Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind :

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern

Schweizer Staatsbürger  

Schweizer Staatsbürger genießen ebenfalls Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union und müssen sich nach der Einreise bei der Ausländerbehörde innerhalb von drei Monaten anmelden. Sie benötigen weder ein Visum noch eine Arbeitsgenehmigung, aber weiterhin einen Aufenthaltstitel und müssen einen solchen beantragen. Dazu sind in der Regel folgende Unterlagen erforderlich:

 

 

Nur für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten

 

Aufenthaltsrecht der Studenten und Gastwissenschaftler

Ausländische Studenten und Gastwissenschaftler aus Nicht-EU-Staaten benötigen für den Aufenthalt in Deutschland grundsätzlich eine Aufenthaltserlaubnis, die sie innerhalb von drei Monaten nach der Einreise bzw. vor Ablauf eines eventuellen Visums bei der Ausländerbehörde beantragen müssen.

Zum Zweck der Studienbewerbung und des Studiums an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungseinrichtung einschließlich der studienvorbereitenden Maßnahmen kann grundsätzlich eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. Die Geltungsdauer bei der Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis bei studienvorbereitenden Maßnahmen soll zwei Jahre nicht überschreiten; im Falle des Studiums wird sie für zwei Jahre erteilt und kann um jeweils bis zu weiteren zwei Jahren verlängert werden, wenn der Aufenthaltszweck noch nicht erreicht ist und in einem angemessenen Zeitraum noch erreicht werden kann. Die Gesamtaufenthaltsdauer darf im Allgemeinen 10 Jahre nicht übersteigen. Die Aufenthaltsdauer als Studienbewerber (Personen, die weder eine Zulassung noch eine Immatrikulation haben, sondern erst noch einen Studienplatz suchen) darf höchstens neun Monate betragen. Die Geltungsdauer der Aufenthaltserlaubnis für Gastwissenschaftler richtet sich nach dem jeweiligen Aufenthaltszweck und kann deshalb von Fall zu Fall kürzer sein.

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse

Die Ausländerbehörde benötigt für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in der Regel folgende Unterlagen:

 

Für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis an Studierende ist in der Regel die Immatrikulation erforderlich. Für Studierende, die erst noch die DSH-Prüfung zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse an der Hochschule ablegen müssen, ist ausreichend, wenn Sie sich direkt nach der Einschreibung bei der Ausländerbehörde anmelden, auch wenn Sie sich dann schon mehrere Wochen in Kassel aufgehalten haben. Sie dürfen aber keinesfalls die Frist von drei Monaten oder die Gültigkeit eines eventuellen Visums überschreiten.

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Finanzierung

Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis ist in der Regel erforderlich, dass ausreichende Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts einschließlich eines ausreichenden Krankenversicherungsschutzes nachgewiesen werden.

Ausreichende Mittel stehen dann zur Verfügung, wenn Sie dem BAFöG-Höchstsatz in Höhe von
z.Z. 670 Euro* monatlich entsprechen. Die Ausländerbehörde wird den Finanzierungsnachweis in der Regel für die Dauer der Aufenthaltserlaubnis (1 oder 2 Jahre) verlangen.

Die Sicherung dieses Lebensunterhaltes können Sie nachweisen durch

  • die Darlegung der Einkommensverhältnisse der Eltern oder
  • Einrichtung eines Sperrkontos
  • Vorlage einer Verpflichtungserklärung gem. § 68 Aufenthaltsgesetz oder
  • Nachweis entsprechender Stipendien aus deutschen öffentlichen Mitteln oder
  • Stipendien einer in Deutschland anerkannten Förderorganisation oder
  • Stipendien aus öffentlichen Mitteln des Herkunftslandes, wenn das Auswärtige Amt, der Deutsche Akademische Austauschdienst oder deutsche Stipendienorganisationen an der Vermittlung beteiligt waren.
Eine Verpflichtungserklärung nach § 68 Aufenthaltsgesetz können beispielsweise Ihre Eltern oder Geschwister, aber auch sonstige dritte Personen bei einer Deutschen Auslandsvertretung oder bei der Ausländerbehörde an deren Wohnort in Deutschland abgeben. Der Bürge (Verpflichtungserklärende) übernimmt damit eine Garantie für Ihren Lebensunterhalt und muss bei der Abgabe der Verpflichtungserklärung grundsätzlich seine finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen.
Verpflichtungserklärung

Im Einzelfall kann der Nachweis der Finanzierung auch durch Vorlage von Kontoauszügen, Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Sperrkonto oder die Hinterlegung einer Bankbürgschaft geführt werden.

 

Krankenversicherung   

Der Lebensunterhalt ist nur dann gesichert, wenn Sie auch über einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz verfügen. Auch die Hochschulen verlangen einen Krankenversicherungsnachweis, weil diese anderenfalls Ihre Einschreibung oder Rückmeldung nicht annehmen dürfen. Ihr Krankenversicherungsschutz muss im Umfang der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung entsprechen. Sie sollten sich deshalb um eine Aufnahme bei einer gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland als Student bemühen. Sind Sie dagegen privat krankenversichert, ist eine Einzelfallprüfung erforderlich. Der Umfang des privaten Versicherungsschutzes muss grundsätzlich dem Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen entsprechen. Die private Versicherung kann Ihnen die Vergleichbarkeit mit § 11 SGB V bestätigen.

Informationen des deutschen Studentenwerkes
Infos zur Krankenversicherung (Uni Kassel)
information on health insurance (Uni Kassel)

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Studienvorbereitenden Maßnahmen (Sprachkurs, Studienkolleg)  

Der Aufenthalt zu studienvorbereitenden Maßnahmen richtet sich nach § 16 Abs. 1 AufenthG. Studienvorbereitende Maßnahmen sind zum einen der studienvorbereitende Sprachkurs sowie zum anderen das Studienkolleg. Für beide Fälle muss der Lebensunterhalt ausreichend gesichert sein (durch eine Verpflichtungserklärung oder Vorlage eines Sperrkontos mit einem Guthaben von mind. 8.040 € für ein Jahr). Eine Krankenversicherung muss abgeschlossen werden.

Es muss ein Nachweis der Studienbefähigung vorgelegt werden. Dies geschieht in der Regel durch Vorlage des Bescheids der Zeugnisanerkennungsstelle. In diesem Bescheid wird aufgeführt, wie die Zeugnisse und Abschlüsse aus dem Heimatland bewertet sind und ob sie einen Zugang zum Studium ermöglichen. In einigen Fällen ist vor Zulassung zum Studium der Besuch eines Studienkollegs notwendig.

Der Sprachkurs muss wieder ein Deutschintensivkurs sein und mindestens 18 Stunden pro Woche betragen. Beim Besuch des Studienkollegs erhält man in der Regel eine Immatrikulationsbescheinigung, die bei Beantragung der Aufenthaltserlaubnis vorgelegt werden muss.

Die maximale Aufenthaltsdauer für studienvorbereitende Maßnahmen beträgt in der Regel zwei Jahre, wenn ein Studienkolleg mit absolviert werden muss. Für einen reinen studienvorbereitenden Sprachkurs (ohne Studienkolleg) sind im Normalfall 12 Monate Aufenthalt möglich. In Ausnahmefällen kann ein Aufenthalt bis zu 18 Monaten zugelassen werden.

Auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke studienvorbereitender Maßnahmen besteht kein Anspruch.

Eine selbständige Erwerbstätigkeit ist nicht gestattet, die Beschäftigung soll auf die Ferien beschränkt werden.

 

Arbeitsaufnahme neben dem Studium   

Mit dem Inkrafttreten des neuen Aufenthaltsgesetzes wurde die bisherige Arbeitserlaubnis der Bundesagentur für Arbeit abgeschafft. Jetzt muss Ihr Aufenthaltstitel bereits erkennen lassen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Ihnen eine Beschäftigung oder Erwerbstätigkeit gestattet ist. Die Aufenthaltserlaubnis zum Studium enthält in der Regel folgende Auflage zur Beschäftigung: "Beschäftigung von bis zu 120 Tagen oder 240 halben Tagen im Jahr sowie zur Ausübung studentischer Nebentätigkeiten gestattet." Der elektronische Aufenthaltstitel wird dann mit einem Zusatzblatt ausgestellt. Eine weitere Arbeitsaufnahme darf nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde ausgeübt werden.

Vor Aufnahme einer Erwerbstätigkeit müssen Sie deshalb unbedingt überprüfen, ob Ihr Aufenthaltstitel im Pass diese beabsichtigte Erwerbstätigkeit auch ausdrücklich erlaubt. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie einen entsprechenden Antrag auf Ausübung einer Beschäftigung bei der Ausländerbehörde stellen. Diese muss in der Regel vor einer Entscheidung intern die Arbeitsagentur beteiligen.

Eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums berechtigt grundsätzlich zur Ausübung einer Beschäftigung , die insgesamt 120 Tage oder 240 halbe Tage im Jahr nicht überschreiten darf, sowie zur Ausübung studentischer Nebentätigkeiten. Dabei können ganze und halbe Tage auch kombiniert werden (beispielsweise 60 ganze und 120 halbe Tage). Die Beschäftigung kann sowohl während der Vorlesungszeit als auch während der Semesterferien ausgeübt werden. Als Beschäftigungszeiten werden dabei nur die Arbeitstage oder halben Tage angerechnet, an denen tatsächlich gearbeitet wurde. Über die Zeiten der Beschäftigung sollten Sie in geeigneter Weise einen Nachweis führen. Berechnungsgrundlage für die Beschäftigung an halben Arbeitstagen ist die regelmäßige Arbeitszeit der weiteren Beschäftigten des Betriebes. Als halbe Arbeitstage sind Beschäftigungen bis zu einer Höchstdauer von 4 Stunden anzusehen, wenn die regelmäßige Arbeitszeit der weiteren Beschäftigten 8 Stunden beträgt. Die Höchstdauer ist 5 Stunden, wenn die regelmäßige Arbeitszeit 10 Stunden beträgt.

Daneben ist ausländischen Studierenden die Möglichkeit eröffnet, ohne zeitliche Beschränkung studentische Nebentätigkeiten an der Hochschule (zum Beispiel Studentische Hilfskräfte) oder an einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung auszuüben. Zu den studentischen Nebentätigkeiten sind auch solche Beschäftigungen zu rechnen, die sich auf hochschulbezogene Tätigkeiten im fachlichen Zusammenhang mit dem Studium in hochschulnahen Organisationen beschränken.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit

 

Praktika, die vorgeschriebener Bestandteil des Studiums oder zur Erreichung des Ausbildungszieles erforderlich sind, sind als zustimmungsfreie Beschäftigungen grundsätzlich möglich:

  • Praktika, die in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben sind, sind Bestandteil des Studiums und somit zustimmungsfrei.
  • Praktika, die zur Erreichung des Ausbildungszieles erforderlich sind zustimmungsfrei, wenn dies von der Universität entsprechend bestätigt wird.
  • Praktika in Unternehmen zur Vorbereitung der Hochschulabschlussprüfung sowie die Anfertigung von Diplom- bzw. Masterarbeiten in Unternehmen sind zustimmungsfrei.

Sie müssen aber bei der Ausländerbehörde unter Vorlage entsprechender Bescheinigungen der Hochschule einen Antrag stellen, damit die Voraussetzungen für das zustimmungsfreie Praktikum geprüft werden können. Diese Beschäftigungszeiten werden nicht auf die Beschäftigung angerechnet.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit

Eine weitere längerfristige Beschäftigung (z.B. ganzjährig) kann als Teilzeit nur zugelassen werden, wenn dadurch der auf das Studium beschränkte Aufenthaltszweck nicht verändert und die Erreichung dieses Zwecks nicht erschwert oder verzögert wird. Durch die Zulassung einer Erwerbstätigkeit darf ein Wechsel des Aufenthaltszwecks nicht vor Abschluss des Studiums ermöglicht werden. Dies gilt auch für sonstige empfohlene oder freiwillige Beschäftigungen, die als Praktika bezeichnet werden. Bei Interesse müssen Sie bei der Ausländerbehörde einen entsprechenden Antrag auf Ausübung einer Beschäftigung stellen. Diese muss dann eine Zustimmung der Arbeitsagentur einholen, soweit die Tätigkeit nicht zustimmungsfrei ist (zum Beispiel überwiegend wissenschaftliche Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft). Eine erforderliche Zustimmung wird die Arbeitsagentur in der Regel aber nur dann erteilen, wenn für die beabsichtigte Tätigkeit keine bevorrechtigten Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und eine tarifgerechte oder ortsübliche Entlohnung erfolgt.

Das erforderliche Formular der Bundesagentur für Arbeit können Sie von Ihrem Arbeitgeber ausfüllen lassen und bei der Ausländerbehörde einreichen.

Formular Stellenbeschreibung

Eine weitere Beschäftigung kann ausnahmsweise auch dann zugelassen werden, wenn die Sicherung Ihres Lebensunterhalts durch Umstände gefährdet ist, die Sie und Ihre Angehörigen nicht zu vertreten haben, das Studium bisher zielstrebig durchgeführt worden ist und nach einer Bestätigung der Hochschule von einem erfolgreichen Abschluss ausgegangen werden kann.

DAAD – Ausübung einer Erwerbstätigkeit von ausländischen Studierenden,
        Hochschulabsolventen, Wissenschaftlern und anderen Akademikern

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Studienfachwechsel oder Hochschulwechsel    

Während eines Aufenthalts zum Studium soll nach den gesetzlichen Bestimmungen keine Aufenthaltserlaubnis für einen anderen Aufenthaltszweck erteilt werden, sofern nicht ein gesetzlicher Anspruch besteht (zum Beispiel durch Eheschließung mit einem Deutschen). Eine neue Aufenthaltserlaubnis darf grundsätzlich erst nach einer Ausreise und Wiedereinreise erteilt werden. Der Inhalt des Aufenthaltszwecks wird grundsätzlich durch die Fachrichtung bestimmt. Der Zweck des Studiums wird in der Aufenthaltserlaubnis durch die Bezeichnung der Fachrichtung (Studiengang und ggf. Studienfächer) angegeben.

Bei Änderung der Fachrichtung während des Studiums liegt grundsätzlich ein Wechsel des Aufenthaltszwecks vor, mit dem im Allgemeinen auch eine erteilte Aufenthaltserlaubnis automatisch erlischt. Ein Wechsel des Studienganges (z.B. Germanistik statt Romanistik) oder ein Wechsel des Studienfaches innerhalb desselben Studienganges (z.B. Haupt- oder Nebenfach Italienisch statt Französisch im Studiengang Romanistik) in den ersten 18 Monaten nach Beginn des Studiums ist in der Regel möglich. Bei einem späteren Studiengang- oder Studienfachwechsel ist zunächst auf das geltende Hochschulrecht abzustellen. Ist der Wechsel nach dem Hochschulrecht zulässig, kann ein Wechsel auch Aufenthaltsrechtlich genehmigt werden, wenn die bisherigen Studienleistungen soweit angerechnet werden, dass sich die Gesamtstudiendauer um nicht mehr als 18 Monate verlängert (Bestätigung der Hochschule). In jedem Fall müssen Sie aber den Wechsel bei der Ausländerbehörde beantragen und in Ihren Aufenthaltstitel eintragen lassen.

Liegen diese Voraussetzungen nicht vor oder wird ein weiterer Studiengang- oder Studienfachwechsel angestrebt, kann dieser nur zugelassen werden, wenn das Studium innerhalb einer Gesamtaufenthaltsdauer von zehn Jahren abgeschlossen werden kann.

Die vorstehenden Regelungen gelten für einen Wechsel zwischen verschiedenen Hochschularten entsprechend (z.B. Wechsel von einem Universitätsstudium zu einem Fachhochschulstudium in derselben Fachrichtung).

Kein Fachrichtungswechsel, sondern lediglich eine - unerhebliche - Schwerpunktverlagerung im Rahmen des Studiums liegt vor, wenn

  • sich aus den entsprechenden Ausbildungsbestimmungen ergibt, dass die betroffenen Studiengänge bis zum Wechsel identisch sind oder darin vorgeschrieben ist, dass die im zunächst durchgeführten Studiengang erbrachten Semester auf den anderen Studiengang voll angerechnet werden,

oder

  • eine Bescheinigung der zuständigen Stelle vorlegt wird, in der bestätigt wird, dass die im zunächst durchgeführten Studiengang verbrachten Semester auf den anderen Studiengang überwiegend angerechnet werden,

oder

  • wenn aus organisatorischen, das Studium betreffenden Gründen (z.B. Aufnahme nur zum Wintersemester) nach Ablauf der Studienvorbereitungsphase die Aufnahme des angestrebten Studiums nicht sofort möglich ist und daher die Zeit durch ein Studium in einem anderen Studiengang im Umfang von einem Semester überbrückt wird.

Sie müssen aber in jedem Fall die Änderung Ihres Aufenthaltstitels bei der Ausländerbehörde beantragen.

Die sonstige Aufnahme einer zweiten Ausbildung oder die berufliche Weiterbildung nach Abschluss der ersten Ausbildung in Deutschland (z.B. Facharztausbildung nach Medizinstudium) stellt einen Wechsel des Aufenthaltszwecks dar. Der Wechsel darf im Allgemeinen nicht zugelassen werden, wenn die Gesamtaufenthaltsdauer zehn Jahre überschreiten würde.

 

Zusatz-, Aufbau- oder Ergänzungsstudium   

Nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung in Deutschland wird ein Zusatz-, Aufbau- oder Ergänzungsstudium in folgenden Fällen im Allgemeinen nur dann zugelassen und die Aufenthaltserlaubnis ohne vorherige Ausreise bei Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen (gültiger Pass, gesicherter Lebensunterhalt einschließlich Krankenversicherung) erneut erteilt oder verlängert bei:

  • einem an das grundständige Studium anschließenden, auf längstens zwei Jahre angelegten Aufbau-, Zusatz- oder Ergänzungsstudium (Postgraduiertenstudium) , wenn die Hochschule bescheinigt, dass
  • es das vorhergehende Studium des Ausländers in derselben Richtung fachlich weiterführt oder
  • es das Grundstudium in einem für den angestrebten Beruf besonders förderlichen Maß ergänzt (z.B. Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure) oder
  • einem weiteren grundständigen Studium (Zweitstudium) , wenn die Deutsche Auslandsvertretung bestätigt, dass es für die Aufnahme des angestrebten Berufes nach den im Herkunftsland geltenden Regeln erforderlich ist.
Haben Sie während Ihres Aufenthalts in Deutschland ein Stipendium erhalten, wird eine Habilitation, Juniorprofessur und die sonstige Aufnahme einer zweiten Ausbildung oder beruflichen Weiterbildung ohne vorherige Ausreise grundsätzlich nur bei einem besonderen öffentlichen Interesse zugelassen (z.B. gewichtige entwicklungspolitische Gesichtspunkte, Gesichtspunkte der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses).

In jedem Fall müssen Sie einen entsprechenden formlosen Antrag bei der Ausländerbehörde stellen.

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Qualifizierte Beschäftigung nach dem Studium   

Das neue Aufenthaltsgesetz ermöglicht Ihnen nach erfolgreichem Abschluss Ihres Studiums in Deutschland eine Erwerbstätigkeit, die Ihrer Qualifikation entspricht, im Bundesgebiet aufzunehmen. Eine Rückkehr in Ihr Heimatland ist damit nicht mehr in jedem Fall erforderlich. Diese neue Regelung eröffnet Ihnen zwei Möglichkeiten:

  • Wechsel in einen Aufenthalt zum Zwecke der qualifizierten Erwerbstätigkeit
  • 18 Monate Aufenthaltserlaubnis für die Arbeitsplatzsuche

Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, einen Ihrer Qualifikation entsprechenden angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitsplatzsuche bis zu 18 Monaten müssen die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen, insbesondere die Sicherung des Lebensunterhalts einschließlich Krankenversicherung vorliegen. Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt während dieses Zeitraums uneingeschränkt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.

Neben der Aufnahme einer (abhängigen) Beschäftigung sieht das Gesetz für Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen künftig auch eine Aufenthaltserlaubnis zur Aufnahme einer
selbständigen Erwerbstätigkeit vor (§ 21 Abs. 2a Aufenthaltsgesetz). Die selbständige Tätigkeit muss mit den im Studium erworbenen Qualifikationen im Zusammenhang stehen. Auch dabei muss der Lebensunterhalt gesichert sein.

Studium in Deutschland – und dann?
EXIST – Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für   
     Existenzgründungen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen

DAAD – Ausübung einer Erwerbstätigkeit von ausländischen Studierenden,
        Hochschulabsolventen, Wissenschaftlern und anderen Akademikern

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Niederlassungserlaubnis   

Aufenthaltsrechtliche Verfestigung in die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis:

Die Niederlassungserlaubnis ist ein zeitlich unbefristeter Aufenthaltstitel, der zum ständigen Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt. Ferner berechtigt er zur Ausübung jeder Erwerbstätigkeit. 

Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen wird eine Niederlassungserlaubnis erteilt, wenn

  1. sie seit zwei Jahren einen Aufenthaltstitel nach § 18, § 18a, § 19a oder § 21 Aufenthaltsgesetz besitzen,
  2. in einem dem Abschluss angemessenen Beschäftigungsverhältnis stehen und
  3. Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder für eine vergleichbare private Altersversorgung entrichtet haben (§ 18b Aufenthaltsgesetz).

Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte   

Das neue Aufenthaltsgesetz ermöglicht es, hoch qualifizierten Arbeitskräften, an deren Aufenthalt im Bundesgebiet ein besonderes wirtschaftliches und gesellschaftliches Interesse besteht, von Anfang an einen Daueraufenthaltstitel in Form der Niederlassungserlaubnis zu erteilen. Damit wird den hoch qualifizierten Fachkräften die für ihre Aufenthaltsentscheidung notwendige Planungssicherheit geboten. Die Vorschrift zielt auf Spitzenkräfte der Wirtschaft und Wissenschaft mit einer herausragenden beruflichen Qualifikation.

Dazu zählen insbesondere:

  • Wissenschaftler mit besonderen fachlichen Kenntnissen. Besondere fachliche Kenntnisse liegen vor, wenn der Wissenschaftler über eine besonders hohe Qualifikation oder über Kenntnisse in einem speziellen Fachgebiet von überdurchschnittlich hoher Bedeutung verfügt.
  • Lehrpersonen in herausgehobener Funktion oder wissenschaftliche Mitarbeiter in herausgehobener Funktion. Die herausragende Funktion bei Lehrpersonen ist bei Lehrstuhlinhabern und Institutsdirektoren gegeben. Die herausgehobene Funktion bei wissenschaftlichen Mitarbeitern ist gegeben, wenn sie eigenständig und verantwortlich wissenschaftliche Projekt- oder Arbeitsgruppen leiten.

Bei einer Neueinreise muss in der Regel vor der Einreise ein entsprechendes Visum beantragt werden. Sollten Sie sich bereits im Bundesgebiet aufhalten, kommt möglicherweise ein Wechsel des Aufenthaltszwecks in Betracht.

Blaue Karte EU (Blue Card)

Die "Blaue Karte EU" ermöglicht es hochqualifizierten Ausländern, sich in Deutschland aufzuhalten und einen Beruf auszuüben. Die Karte soll vor allem Hochschulabgängern den Aufenthalt in der Bundesrepublik erleichtern. Die Blaue Karte EU wird für höchstens vier Jahre erteilt. Wenn das Arbeitsverhältnis für weniger als vier Jahre bestehen soll, es also befristet ist, wird die Blaue Karte für die Dauer des Arbeitsvertrags plus drei Monate erteilt. Sie kann danach verlängert werden bzw. es kann eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden.

Blaue Karte EU

Einreise von Familienangehörigen   

Ausländern kann zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft mit in Deutschland wohnenden Familienangehörigen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. Die Einreise und der Aufenthalt zum Zwecke des Familiennachzugs sind aber an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Zur Erteilung des Aufenthaltstitels sind grundsätzlich die allgemeinen Voraussetzungen (wie zum Beispiel gültiger Pass, gesicherter Lebensunterhalt einschließlich Krankenversicherung) erforderlich. Ob die Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, müssen sie mit der Ausländerbehörde klären. In Ihrem eigenen Interesse empfehlen wir Ihnen unbedingt, die Voraussetzungen vor einer Einreise zu klären und ein entsprechendes Visum zu beantragen. Ansonsten müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Familienangehörigen nochmals ausreisen müssen. Das Visum muss bei der Deutschen Botschaft im Heimatland beantragt werden. Ein Einreisevisum darf grundsätzlich nur mit Zustimmung der Ausländerbehörde erteilt werden.

 

Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Forschung   
§ 20 AufenthG

Ein Forscher kann eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Forschung erhalten, wenn eine vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannte Forschungseinrichtung mit ihm eine Aufnahmevereinbarung zur Durchführung eines Forschungsvorhabens abgeschlossen hat.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gibt Informationen zu Einreise und Aufenthalt von Forschern aus Nicht- EU -Staaten.

Forschungsaufenthalte in Deutschland
Flyer "Forschungsaufenthalte in Deutschland"

 

 

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Grundsätzliches   

Visumverfahren

Zur Antragstellung bei der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft oder Generalkonsulat) muss ein Nachweis ausreichender Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts erbracht werden. Als Nachweis genügt z. B. die Darlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern oder eine Verpflichtungserklärung gem. § 68 Aufenthaltsgesetz. Ausreichende Mittel stehen dann zur Verfügung, wenn sie dem BAföG-Förderungshöchstsatz entsprechen. Die Verpflichtungserklärung ist bei der Ausländerbehörde abzugeben (Gebühr 25 €). Darüber hinaus wird eine Bestätigung über die Zulassung zum Studium bzw. ein Nachweis über die schulischen Voraussetzungen für die Aufnahme des Studiums benötigt. Die Auslandsvertretung übermittelt den Visumantrag an die Ausländerbehörde zwecks Abgabe einer Stellungnahme. Die Ausländerbehörde überprüft insbesondere den Zweck der Einreise und die Bonität der abgegebenen Verpflichtungserklärung, wenn die Referenzperson im Bundesgebiet wohnhaft ist. Die Ausländerbehörde gibt nach Abschluss der erforderlichen Prüfung ihre Stellungnahme an die Auslandsvertretung ab, die abschließend über die Visumerteilung entscheidet.

Im Visumsantrag soll der Grund des Aufenthalts konkret bezeichnet werden (z.B. Sprachkurs, anschließendes Studium an der Universität). Die allgemeine Angabe "Studium", "studies", "études" ist nicht ausreichend und führt in der Regel zu zeitlichen Verzögerungen im Visumsverfahren oder gar zur Ablehnung des Antrags.

Visumverfahren Auswärtiges Amt

 

Antrag auf Aufenthaltserlaubnis 

Bei jeder Antragstellung auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis werden folgende Unterlagen benötigt:  

  • Nachweis des bestehenden Aufenthaltsgrundes (z.B. Sprachkursbescheinigung, Immatrikulation)

  • Nachweis des ausreichenden Krankenversicherungsschutzes  

  • Nachweis der gesicherten Finanzierung

  • biometrietaugliches Passfoto

Ausreichende Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts stehen dann zur Verfügung, wenn sie dem BAFöG-Regelförderungssatz (z.Z. 670 Euro*) entsprechen. Als Nachweis der gesicherten Finanzierung kommt insbesondere in Betracht:

  • Darlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern,

  • Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Konto in Deutschland (in Höhe eines Jahresbetrages)

  • Hinterlegung einer jährlich zu erneuernden Bankbürgschaft bei einem Geldinstitut im Bundesgebiet (in Höhe eines Jahresbetrages),

  • Stipendienbescheinigung eines deutschen Trägers oder einer in Deutschland anerkannten Förderorganisation 

  • Stipendium des Heimatlandes, wenn eine deutsche stipendiengebende Organisation die Vermittlung an die Hochschule übernommen hat,

  • Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG durch Dritte.

Gebühren 

  • mit Stipendien aus deutschen öffentlichen Mitteln: gebührenfrei

  • Ersterteilung: 100 € (bis 1 Jahr) oder 110 € (länger als 1 Jahr)

  • Verlängerung: 80 €

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Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT)  
Elektronischer Aufenthaltstitel

Seit dem 1. September 2011 werden die Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis und Niederlassungserlaubnis) als elektronische Aufenthaltstitel (eAT) ausgestellt.

Persönliche Vorsprache bei Antragstellung

Da auf dem Chip Fingerabdrücke gespeichert werden, müssen alle Antragstellerinnen und Antragsteller, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, persönlich vorsprechen. Wenn alle Voraussetzungen zur Erteilung des Aufenthaltstitels erfüllt sind, wird der eAT bei der Bundesdruckerei in Berlin bestellt.

Der elektronische Aufenthaltstitel
Flyer "Der elektronische Aufenthaltstitel (eAT)"
Fragen und Antworten zum eAT

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Weitere Informationen  

Bewerbung an der Uni Kassel
Hinweise zu wesentlichen Änderungen durch das Gesetz zur Umsetzung der
        Hochqualifizierten-Richtlinie (Bundesministerium des Innern)

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse
FAQ - Studium (Auswärtiges Amt)
Studium (info4alien.de)
Studieren in Hessen (Zulassungsvoraussetzungen und mehr Informationen)
Weg in Studium und Beruf (Bundesagentur für Arbeit)
DAAD – Einreise und Aufenthalt von ausländischen Studierenden und Wissenschaftlern
DAAD – Ausübung einer Erwerbstätigkeit von ausländischen Studierenden, 
        Hochschulabsolventen, Wissenschaftlern und anderen Akademikern


Links:
DAAD - Deutscher Akademischer Austausch Dienst
Studieren in Deutschland
internationale-studierende.de
BAföG
Stipendienprogramme
Anabin (Informationssystem zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse)    
Uni-Assist (Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerber)
Deutscher Bildungsserver
just landed (Deutschland-Führer)                                             
Studienkolleg.de
World University Service                                                    
Goethe-Institut
uni-vergleich.de
Studienfachbezogene Praktika in Deutschland

Zuwanderung von internationalen Studierenden aus Deutschland (Studie)

 

*Stand 08/2012