Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte
§ 19 Aufenthaltsgesetz

Die Niederlassungserlaubnis ist ein zeitlich unbefristeter Aufenthaltstitel, der zum ständigen Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt. Ferner berechtigt er zur Ausübung jeder Erwerbstätigkeit. Das neue Aufenthaltsgesetz ermöglicht es, hoch qualifizierten Arbeitskräften, an deren Aufenthalt im Bundesgebiet ein besonderes wirtschaftliches und gesellschaftliches Interesse besteht, von Anfang an einen Daueraufenthaltstitel in Form der Niederlassungserlaubnis zu erteilen. Damit wird den hoch qualifizierten Fachkräften die für ihre Aufenthaltsentscheidung notwendige Planungssicherheit geboten. Die Vorschrift zielt auf Spitzenkräfte der Wirtschaft und Wissenschaft mit einer herausragenden beruflichen Qualifikation.

Dazu zählen insbesondere:

  • Wissenschaftler mit besonderen fachlichen Kenntnissen. Besondere fachliche Kenntnisse liegen vor, wenn der Wissenschaftler über eine besonders hohe Qualifikation oder über Kenntnisse in einem speziellen Fachgebiet von überdurchschnittlich hoher Bedeutung verfügt
  • Lehrpersonen in herausgehobener Funktion oder wissenschaftliche Mitarbeiter in herausgehobener Funktion. Die herausragende Funktion bei Lehrpersonen ist bei Lehrstuhlinhabern und Institutsdirektoren gegeben. Die herausgehobene Funktion bei wissenschaftlichen Mitarbeitern ist gegeben, wenn sie eigenständig und verantwortlich wissenschaftliche Projekt- oder Arbeitsgruppen leiten


Verfahren

Vor der Einreise:

Zwecks Beantragung des Einreisevisums sprechen Sie bitte persönlich mit den u. a. Unterlagen bei der Deutschen Botschaft im Heimatland vor.

Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und der USA können visumsfrei einreisen und den Aufenthaltstitel in Deutschland beantragen.

Nach der Einreise:

Zwecks Beantragung sprechen Sie bitte persönlich mit den u. a. Unterlagen bei der Ausländerbehörde vor und beantragen die Erteilung der Niederlassungserlaubnis.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • biometrietaugliches Passfoto
  • gültiger Reisepass 
  • Arbeitsvertrag 
  • Mietvertrag 
  • ausreichender Krankenversicherungsschutz 
  • weitere Unterlagen, wie z.B. Qualifikationsnachweise, detaillierter Tätigkeitsnachweis mit Gehaltsangabe sind im Einzelfall mit der Ausländerbehörde abzusprechen

Was kostet die Dienstleistung?